Pitts Spezial S1

23.6.2004
Der Baukasten ist da! "Kasten" kann man getrost wörtlich nehmen - eine Papp-Kiste voller Leisten, Bretter und Brettchen, Alubleche, Kleinteile in Tüten und GfK- und Plastikteile. Allein die Baupläne wiegen über ein Pfund und dürften über 7 m² groß sein.

Zuerst habe ich mal die 38-seitige Bauanleitung studiert - es war nicht alles ganz klar, obwohl sehr ausführlich. Aber nach einem genauen Blick auf die Baupläne verschwinden die Unklarheiten schnell.
Also, los gehts! Pfff - doch nicht - ich hab die Größe der nötigen Baubretter deutlich unterschätzt. Sowas hab ich nicht im Fundus. Die muss ich mir dann im Baumarkt holen. Deswegen beginne ich heute, die Flügelholme zu bauen. Den ersten Satz für den linken unteren Flügel habe ich geschafft

24.6.2004
Die vier Holme für den unteren Flügel sind fertig. Der erste Randbogen ist laminiert, jetzt muss er trocknen. Mal sehen, was daraus wird ...

27.6.2004
Ich habe für 40 € Baubretter gekauft und daraus auch gleich die Helling für den unteren Flügel gebaut. Nach dem Aufheften des Bauplans habe ich die Holme mit den Hilfsleisten agesetzt. Die Rippen sortierte ich erstmal nach der Teileliste. Das Aufkleben ging dann zügig.
Auch die Endleisten des unteren Flügels sind mittlerweile verklebt.

28.6.2004
Der letzte Randbogen ist verklebt, die oberen Holme des unteren Flügels sind eingesetzt und die Endleisten der unteren Querruder angefertigt.
Nach längerer Diskussion für und wider ein oder zwei Höhenruderservos halte ich mich an die Erfahrungen von Herrn Reintsch und verbaue nur ein Servo, dafür aber ein DS8311 von Graupner, das sollte ausreichen. Dieser Typ kommt auch an die Querruder und das Seitenruder.

4.7.2004
Die Flächenverbinder und die dazugehörenden Füllstücke sowie ein guter Teil der vorderen Holmverkastungen sind eingeklebt. Gerade letztere machen viel Arbeit, da jedes einzelne Stück für seine Lücke zurechtgeschliffen werden muss.
Ich habe mir ein weiteres Baubrett (140*40cm) gekauft, um während der Trocknungszeiten mit dem Rumpfbau beginnen zu können.

12.7.2004
Alle Holmverkastungen, die Verstärkungen und ein Teil der Füller ausserhalb der Endrippen sind dazugekommen. Ich habe aufgehört, die Baustunden zu zählen, so macht es mehr Spaß. Sekundenkleber habe ich entgegen der Bauanleitung nicht benutzt. Ich klebe lieber mit Weißleim, fixiere die Teile richtig und warte die Trockenzeit ab. Allerdings werde ich wohl noch mehr Schraubzwingen brauchen, vier Stück sind zu wenig ...

Mittlerweile habe ich auch die Servos von Sascha Helle bekommen, unschlagbar in Preis und Lieferzeit!

21.7.2004
Randbögen, Endleisten und die Hilfsnasenleisten sind angeklebt und die Umlenkhebel gebaut. Ein Problem habe ich mit den Enden der Holme : ich habe die Füllstücke zwar vermessen, aber trotzdem sind die Enden nach dem Absägen für die Randbögen zu dick. Und das Verkleben hat auch erst nach mehreren Anläufen richtig funktioniert. Sekundenkleber hat garnicht gehalten. Die beste Lösung war schließlich, Weißleim zu verwenden und die Kiefernleisten mit Tesafilm zusammenzuziehen.

Ich habe mir einige Gedanken um die Befestigung der Steuerdrähte am Servo gemacht. Die sinnvollste Lösung erschien mir, zwei Kugelköpfe nebeneinander auf der Servoscheibe zu montieren, da so die Verbiegung der Drähte minimal ist. Gedacht - getan : die Lösung baut aber leider so hoch, dass das Servo nicht mehr in die Fläche passt. Also kehre ich reumütig zur Bauplanlösung zurück.

29.7.2004
Mittlerweile sind alle Verstärkungen und die Mittelrippe mit dem Servohalter (nach Holger Ahmels) eingesetzt und die Nasenhilfsleiste angeklebt.
Die Beplankung der Rippen und der Vorderseite fehlt noch, dann kann ich die Fläche von der Helling nehmen und die restlichen Arbeiten zur Fertigstellung durchführen.

3.11.2007
Jetzt mal Bilder von Motor und Elektronik, ein Servo sitzt schon in der Fläche.

Die Schutztaschen für Flächen und Leitwerke sind inzwischen auch vorhanden.

8.2.2009
Ich baue wieder an der Pitts weiter!
Die obere Fläche ist rohbaufertig und muss nur noch verschliffen werden. Allerdings fehlen noch die Querruder, die kommen später dran.
Den Steuerdraht für die Querruder habe ich nun eintelig gemacht und mit einem "Gestängeanschluß" am Servohebel befestigt. Das ist zwar eine Fummelei beim Einbau, aber dafür auch wieder lösbar (jeder weiß : was man nicht mehr lösbar gemacht hat, geht garantiert als erstes kaputt ).

Ich habe jetzt mit dem Rumpfbau begonnen. Die wenigen Zeilen in der Bauanleitung zum Erstellen der Spanten machen doch einige Stunden Arbeit aus. Und Trocknen muss das ja auch noch alles. Die vielen Schraubzwingen halten die Seitenwände an den Spanten fest während das Harz abbindet.

24.9.2009
Nach dem Entfernen der Schraubzwingen habe ich das Maleur entdeckt. Die Seitenwände sind beim Trocknen nach oben verrutscht - nicht mehr zu ändern. Die Kontur muss jetzt dem Plan angepasst werden, damit die Flächenauflage wieder stimmt, der Rest ist verschmerzbar, das kann ich beim Weiterbau berüksichtigen.

© Uwe Jantzen 11.2.2009